Die Osterburg, mit dem Alternativname "Das feste Haus zu Weida", ist eine Höhenburg und befindet sich auf der Anhöhe links der Weida im Zwickel zur Mündung der Auma im Zentrum der Stadt Weida im thüringischen Landkreis Greiz. Erbaut wurde diese Burg in den Jahren 1163 bis 1193 von Vogt Heinrich I., einem Bruder des Gründers von Weida, Vogt Erkenbert II., der den Verwaltungssitz nach Weida verlegte. Diese, in strategisch güstiger Berglage, romanische Befestigungsanlage war bis zu Beginn des 15. Jahrhunderts Stammsitz der Vögte von Weida. Danach ging die Burg durch Erbteilung und Tausch in den Besitz der Markgrafen von Meißen aus dem Haus Wettin über. Das Haus Wettin ist eines der ältesten urkundlich nachgewiesenen Geschlechter des deutschen Adels und eines der ältesten des europäischen Hochadels. Ihren Namen bekam die Osterburg im 17. Jahrhundert. Er leitet sich aus dem lateinischen Neuostland ab. Der Bergfried, der im 12. Jahrhundert erbaut wurde und eine Höhe von 54 m aufweist, ist der dritthöchste und einer der ältesten erhaltenen Bergfriede Deutschlands. Seine Mauerstärke beträgt bis zum ersten Zinnenkranz 5,7 m. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der Bergfried durch den Beschuss alliierter Truppen beschädigt. Oberhalb seines zweiten Zinnenkranzes befindet sich der Wohn- und Aufenthaltsraum des Turmwächters, der bis 1917 noch bewohnt wurde. Um das Jahr 1818 wurde die Osterburg zusätzlich Sitz des Großherzoglichen "Criminalgerichts" mit dazugehörendem Gefängnis. Auf der Terrasse, im Außenbereich der Anlage, findet sich ein Gedenkstein mit dem Hinweis auf das bis dorthin südlichste Vordringen der großräumigen Vergletscherung in Deutschland während der Elsterkaltzeit. In den Jahren 2011 bis 2013 wurde die Turmspitze neu errichtet und bekrönt.
LAGEPLAN
MARKE: NIKON CORPORATION
| NIKON D7100 | |
| f/4.0 | |
| 1/3000 Sek. | |
| 140 | |
| 10 mm |
Klicks: 11590
Aufnahmezeitpunkt: 2018:09:04 11:16:14
Hochladedatum: 15. Juli 2023
Dimensionen: 1500 * 982 px
Dateigröße: 548.46 Kb
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